Teilnahmebedingungen Aussteller

Teilnahmebedingungen_bfp_2020_aktuell

 

1. Definitionen
Veranstalter der Fachveranstaltung „bfp Fuhrpark-FORUM“ ist die
Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, im Folgenden
auch Veranstalter genannt. Der weiterhin verwendete Begriff Veranstaltung
meint die Fachveranstaltung „bfp Fuhrpark-FORUM“
am Nürburgring. Aussteller im Sinne dieser Teilnahmebedingungen
ist die juristische Person oder Firma, auf deren Namen die
verbindliche Anmeldung lautet und die vom Veranstalter als teilnehmender
Aussteller in die offizielle Ausstellerliste aufgenommen
wird. Mit Besucher sind die Personen gemeint, die an der
Veranstaltung als Besucher teilnehmen. Mit Teilnahmegebühren
sind die im Angebot bzw. in den Anmeldeunterlagen genannten
Gebühren gemeint, die an den Veranstalter zu entrichten sind.
2. Veranstaltungstermin, Veranstaltungsdauer
23. Juni 2020, 9:00 – 18:00 Uhr
24. Juni 2020, 9:00 – 16:00 Uhr
3. Anmeldung
(1) Die Anmeldung ist ein Vertragsangebot an den Veranstalter,
an das der Aussteller gebunden ist. Die Anmeldung ist nur
gültig, wenn sie schriftlich auf dem offiziellen Anmeldeformular
des Veranstalters erfolgt. Dieses ist vollständig ausgefüllt und
mit Unterschrift versehen an den Veranstalter zurückzusenden.
Die Person, die das Anmeldeformular in Vertretung ihrer Firma
unterschreibt, muss dazu berechtigt sein. Bei Eingang einer Anmeldung
nach dem Anmeldeschluss 28.02.2020 kann der Veranstalter
die Annahme verweigern.
(2) In der Anmeldung aufgeführte Bedingungen oder Vorbehalte
des Anmeldenden werden nur dann Vertragsbestandteil,
wenn diese vom Veranstalter schriftlich bestätigt werden. Ein
Konkurrenzausschluss wird nicht zugestanden.
(3) Mit Einsendung der Anmeldung erkennt der Aussteller die
Teilnahmebedingungen für Aussteller bfp Fuhrpark-FORUM 2020
sowie die Preise und Gebühren für die Teilnahme an. Lagen die
Teilnahmebedingungen dem Aussteller zum Zeitpunkt der Anmeldung
nicht schriftlich vor und hat er diese später auf Anfrage
erhalten, gelten sie als anerkannt, wenn der Aussteller nicht
innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Teilnahmebedingungen
diesen schriftlich widerspricht.
(4) Der Aussteller haftet für Folgen, die durch das ungenaue,
unvollständige oder irrtümliche Ausfüllen des Anmeldeformulars
entstehen.
(5) Zum Zwecke der elektronischen Bearbeitung der Anmeldung
werden die Angaben des Ausstellers gespeichert und ggf.
zur Vertragsvollziehung an Dritte weitergegeben.
4. Vertragsabschluss
(1) Der Vertrag kommt zustande, wenn dem Aussteller eine
schriftliche Anmeldebestätigung des Veranstalters zugegangen ist.
(2) Der Veranstalter kann aus sachlich gerechtfertigten Gründen
einzelne Aussteller von der Teilnahme an der Veranstaltung
ausschließen bzw. deren Anmeldung ablehnen. Es gibt keinen Anspruch
auf Annahme einer Anmeldung, selbst wenn diese rechtzeitig
beim Veranstalter vorliegt.
(3) Die Anmeldebestätigung gilt nur für das angemeldete Unternehmen
und ist nicht übertragbar.
5. Teilnahmegebühren
Der genaue Leistungsumfang und die Preise für Aussteller ergeben
sich aus den Unterlagen des Veranstalters bzw. dem Anmeldeformular.
6. Zahlungsbedingungen
(1) Die Teilnahmegebühr ist ohne Abzug mit dem in der Rechnung
genannten Zahlungsziel fällig.
(2) Die termingerechte Zahlung der Rechnung ist Voraussetzung
für die Berücksichtigung bei der Terminplanung und für die Teilnahme
an der Veranstaltung.
(3) Beanstandungen der Rechnung können nur berücksichtigt
werden, wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserteilung
schriftlich erfolgen.
7. Rücktritt
(1) Der Aussteller kann jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Bei
Rücktritt bis zum 20. März 2020 sind 50% der Teilnahmegebühr
zu zahlen. Erfolgt der Rücktritt nach diesem Zeitpunkt, ist in jedem
Fall die volle Teilnahmegebühr zu zahlen.
(2) Der Rücktritt vom Vertrag muss dem Veranstalter gegenüber
schriftlich erklärt werden. Zur Berechnung der oben genannten
Fristen ist der Zugang der Erklärung beim Veranstalter ausschlaggebend.
(3) Der Veranstalter ist zum Rücktritt berechtigt, wenn:
– der Aussteller seine ihm aufgrund des Vertrages obliegenden
Verpflichtungen nicht oder nur teilweise erfüllt, insbesondere,
wenn die Teilnahmegebühr nicht rechtzeitig und vollständig gezahlt
wurde. Im Fall der Zuwiderhandlung ist der Veranstalter berechtigt,
dem Aussteller den Zugang zur Veranstaltung bzw. die
weitere Teilnahme zu verwehren.
– die Anmeldebestätigung aufgrund falscher Voraussetzungen
oder Angaben erfolgte bzw. die Voraussetzungen nicht mehr bestehen.
Die Verpflichtung des betroffenen Ausstellers zur Zahlung der vollen
Teilnahmegebühr bleibt in diesen Fällen bestehen.
8. Platzierung der Stände / Standbau / Eck- und Kopfstandzuschlag
(1) Die Vergabe der Standflächen erfolgt durch den Veranstalter
nach organisatorischen und veranstaltungsbezogenen Gesichtspunkten.
Platzierungsvorgaben seitens des Ausstellers werden
nach Möglichkeit und Verfügbarkeit berücksichtigt, stellen jedoch
keine Bedingungen für die Teilnahme dar. Der Tausch eines zugeteilten
Standes mit einem anderen Aussteller ist nur mit schriftlicher
Zustimmung des Veranstalters möglich.
(2) Jeder Aussteller akzeptiert, dass sich bei Beginn der Veranstaltung
die Lage der übrigen Stände gegenüber der vorherigen
Planung verändert haben kann. Ersatzansprüche sind ausgeschlossen.
(3) Der Veranstalter behält sich vor, bei Vorliegen eines sachlichen
Grundes auch nach erfolgter Platzierung ohne Zustimmung
des Ausstellers eine Verlegung des Standes vorzunehmen. Der
Veranstalter teilt dem betroffenen Aussteller Änderungen umgehend
mit. Dem Aussteller stehen im Fall einer Platzierungsänderung
keine Ersatzansprüche sowie kein Rücktrittsrecht zu.
(4) Die Größe eines Standes hängt von dem gebuchten Paket ab,
wobei tatsächliche Größe und Dimensionen je nach den örtlichen
Gegebenheiten variieren können.
(5) Für Nutzung bzw. Ausstattung der Messestände durch den
Aussteller gelten die Standbaubestimmungen und Standbauinformationen
2020, die dem Aussteller nach Vertragsschluss zugehen
und die Vertragsbestandteile sind. Gleiches gilt für die Ausstellungsbestimmungen
des Vermieters des Ausstellungsgeländes,
der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG (Nürburgring 1927). Bauliche
Einschränkungen, z.B. bei der Werbebauhöhe, berechtigen
den betroffenen Aussteller nicht zum kostenfreien Rücktritt. Falls
ein Aussteller mit einem eigenen Messestand teilnehmen möchte
bzw. Veränderungen an dem vom Veranstalter gestellten Messestand
in Systembauweise wünscht, muss er dies dem Veranstalter
zum angegebenen Zeitpunkt – spätestens jedoch auf Anfrage –
mitteilen und von diesem genehmigen lassen. Nicht oder zu spät
angemeldete Änderungen kann der Veranstalter ablehnen bzw.
die dadurch entstehende Zusatzkosten dem betreffenden Aussteller
berechnen.
(6) Für gebuchte Eckstände wird ein Zuschlag von 10 % fällig (bei
Buchung ohne Messebau 50,– € Aufschlag pro m²). Für gebuchte
Kopfstände wird ein Zuschlag von 20 % fällig (bei Buchung ohne
Messebau 100,– € Aufschlag pro m²). Sollte es dem Veranstalter
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nicht möglich sein, einen Messestand als Eckstand einzuplanen,
entfällt der Zuschlag, ohne dass damit für den betroffenen Aussteller
ein Rücktrittsrecht entsteht.
(7) Wird ein Fahrzeug am Messestand ausgestellt, darf die Grundfläche
des Fahrzeugs 40% der Gesamtfläche des Messestandes
nicht überschreiten.
9. Unteraussteller / Gemeinschaftsstände
(1) Die Stände können grundsätzlich nur von einem Unternehmen
angemietet und genutzt werden.
Wenn ein weiteres Unternehmen an einem Stand werblich auftreten
soll, ist dies als Unteraussteller möglich. Unteraussteller müssen
vom Hauptaussteller – spätestens bis zum Anmeldeschluss –
angemeldet werden. Mit der Bestätigung des Veranstalters wird
eine Unterausstellergebühr fällig, die dem Hauptaussteller, der
auch für alle organisatorischen Belange des Unterausstellers der
Ansprechpartner des Veranstalters ist, in Rechnung gestellt. Die
Höhe der Unterausstellergebühr ist dem Anmeldeformular zu entnehmen.
Unteraussteller werden in der Ausstellerliste gelistet, können am
Stand des Hauptausstellers werblich auftreten und eigenes Standpersonal
(über den Hauptaussteller) zur Teilnahme anmelden.
Unteraussteller erhalten jedoch kein eigenes Terminmanagement.
Tritt an einem Messestand ein nicht angemeldetes Unternehmen
werblich auf (z.B. mit Prospekten, einem Werbedisplay, Personal
o.ä.), hat der Veranstalter das Recht, dem Hauptaussteller nachträglich
die reguläre Unterausstellergebühr (zzgl. 100 % Aufschlag)
in Rechnung zu stellen. Unabhängig davon hat in derartigen Fällen
der Veranstalter das Recht, nicht angemeldete Unternehmen von
der Teilnahme auszuschließen bzw. deren Waren, Prospekte oder
werbliche Hinweise zu entfernen oder auf Kosten des Hauptausstellers
entfernen zu lassen.
(2) Gemeinschaftsstände sind in der Form möglich, dass sich
zwei oder mehr Aussteller eigenständig (jeweils mit einem der
angebotenen Pakete laut Anmeldeformular) anmelden und eine
gemeinsame Fläche bilden. Voraussetzung für die Einplanung eines
Gemeinschaftsstandes ist das schriftliche Einverständnis eines
jeden an diesem Stand ausstellenden Hauptausstellers. Sollte zu
einem späteren Zeitpunkt die Zusage für die Teilnahme in Form
eines Gemeinschaftsstandes von einem oder mehr Ausstellern zurückgezogen
werden, hat der Veranstalter das Recht, die Messestände
aller Aussteller wie Einzelstände einzuplanen. Evtl. bereits
erfolgte Platzierungsabsprachen sind in diesem Fall für den Veranstalter
nicht mehr bindend, so dass er die einzelnen Messestände
neu, auch an anderen Stellen, platzieren kann.
10. Absage der Veranstaltung
(1) Kann der Veranstalter aufgrund eines Umstandes, den er
nicht zu vertreten hat, die Veranstaltung nicht durchführen, so
entfällt sein Anspruch auf die Teilnahmegebühr. Ist die Teilnahmegebühr
bereits gezahlt, so wird sie dem Aussteller zurückerstattet.
Weitere Ansprüche des Ausstellers sind ausgeschlossen.
(2) Kann eine begonnene Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt
nicht ordnungsgemäß weitergeführt werden, so hat der Aussteller
keinen Anspruch auf Rückzahlung oder Erlass der Teilnahmegebühr.
Weitere Ansprüche des Ausstellers sind ausgeschlossen.
11. Urheberrechte und Patente
Der Veranstalter haftet nicht für Schäden, die dem Aussteller, seinen
Vertretern und Erfüllungsgehilfen anlässlich der Teilnahme an
der Veranstaltung durch die Verletzung von Urheber- und Patentrechten
durch Dritte entstehen.
12. Ordnungsbestimmungen / Werbematerialien / Vorführungen
/ Standpartys
(1) Der Aussteller unterliegt während der Veranstaltung der Hausordnung
des Hallenbetreibers sowie dem Hausrecht des Veranstalters.
Den Anordnungen beider Vertreter ist Folge zu leisten.
(2) Das Verbreiten von politischem Informationsmaterial ist untersagt.
(3) Das Auslegen von Werbematerial außerhalb der eigenen
Standfläche ist nicht erlaubt. Insbesondere sind Werbeaktionen
wie das Verteilen von Prospekten, Give-Aways o.ä. in den
Gängen oder vor den Halleneingängen nicht erlaubt. Es ist dem
Aussteller ebenfalls untersagt, im Rahmen der Veranstaltung mit
Aktionen, Werbemitteln oder sonstigen Maßnahmen eine parallel
zum FORUM und außerhalb der offiziellen Räumlichkeiten des
FORUMs stattfindende Veranstaltung zu bewerben, unabhängig
davon, wer Veranstalter der betreffenden Veranstaltung ist. Im
Falle der Zuwiderhandlung ist der Veranstalter berechtigt, eine
Konventionalstrafe in Höhe von bis zu 10.000,– € einzufordern.
Zusätzlich steht es dem Veranstalter in diesem Fall frei, gemäß
Punkt 6, Abs.3, dem betroffenen Aussteller die weitere Teilnahme
an der Veranstaltung zu verwehren. Werbedisplays oder
sonstige werblichen Bauten außerhalb der eigenen Standfläche
dürfen ohne Genehmigung des Veranstalters nicht errichtet werden.
Nicht angemeldete Stände oder nicht genehmigte Werbeplatzierungen
kann der Veranstalter entfernen lassen. Dies gilt
sowohl innerhalb der Ausstellungsräume als auch für Flächen
in den Eingangsbereichen, auf den Freiflächen, den Parkplätzen
und in den für die Veranstaltung genutzten Hotels.
(4) Bei akustischen, optischen und mobilen Werbemitteln ist
darauf zu achten, dass Nachbaraussteller nicht belästigt werden.
Eventuell erforderliche Genehmigungen für Vorführungen oder
musikalische Wiedergaben aller Art sind vom Aussteller direkt
einzuholen, z.B. bei der GEMA, und die entsprechenden Gebühren
zu entrichten.
(5) Standpartys und/oder über das für Ausstellungsstände übliche
Maß hinaus-gehende Aktivitäten ggfs. in festlichem Rahmen
mit Musik und/oder anderweitigen Darbietungen im gesamten
inneren und äußeren Bereich des Veranstaltungsgeländes bedürfen
der ausdrücklichen Genehmigung durch den ausführenden
Veranstalter.
(6) Bei akustischen Auf- und Vorführungen auf dem Stand
darf der vom Stand ausgehende Geräuschpegel an der Standgrenze
65 dB(A) nicht überschreiten. Lautsprecher müssen ins
Standinnere gerichtet sein. Präsentationen am Stand wie z.B.
Liveauftritte etc. bedürfen der vorherigen Genehmigung durch
den ausführenden Veranstalter und dürfen keinen Seminarcharakter
haben.
(7) Gema-Gebühren: Die rechtzeitige Anmeldung GEMApflichtiger
Werke bei der GEMA sowie die fristgerechte Entrichtung
der GEMA-Gebühren sind alleinige Pflichten des Ausstellers.
Der ausführende Veranstalter kann rechtzeitig vor der
Veranstaltung vom Aussteller den schriftlichen Nachweis der Anmeldungen
der Veranstaltung bei der GEMA, den schriftlichen
Nachweis der Entrichtung der GEMA-Gebühren und/oder den
schriftlichen Nachweis der Rechnungsstellung durch die GEMA
gegenüber dem Aussteller verlangen. Soweit der Aussteller zum
Nachweis nicht in der Lage oder hierzu nicht bereit ist, kann der
ausführende Veranstalter eine Sicherheitsleistung in Höhe der
voraussichtlich anfallenden GEMA-Gebühren vom Aussteller verlangen.
(8) An der Veranstaltung dürfen nur schriftlich angemeldete
Personen teilnehmen. Der Aussteller ist verpflichtet, sein Standpersonal
sowie Mitarbeiter von Unterausstellern oder Subunternehmern
(soweit dies zutrifft) rechtzeitig beim Veranstalter
namentlich anzumelden. Der Veranstalter behält sich vor, nicht
angemeldete Personen von der Teilnahme auszuschließen bzw.
diesen den Zutritt zu einzelnen Teilen der Veranstaltung zu verwehren.
13. Auf- und Abbau
Der Aufbau bzw. der Bezug der Stände ist am 22. Juni 2020 ab
9.00 Uhr möglich und muss am 23. Juni 2020 um 7.00 Uhr be-
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endet sein. Der Abbau ist am 24. Juni 2020 erst ab 16.00 Uhr
erlaubt. Spätestens um 18.00 Uhr muss der Messestand bzw.
die überlassene Ausstellungsfläche vollständig geräumt sein. Für
Aussteller mit eigenem Standbau gelten abweichende Auf- und
Abbauzeiten, ebenso für das Ein- und Ausfahren von Fahrzeugen,
die am Messestand präsentiert werden.
14. Nutzung der Rennstrecke
(1) Die Nutzung der Rennstrecke und des großen Fahrerlagers
ist grundsätzlich nur teilnehmenden Automobilherstellern/-importeuren
vorbehalten. Es gelten dafür besondere Bedingungen, die
Vertragsbestandteil sind und über die die Aussteller separat informiert
werden. Die Zahl der pro Aussteller möglichen Testfahrten
auf der Rennstrecke richtet sich nach dem vom Aussteller gebuchten
Paket. Testfahrten sind nur innerhalb des vom Veranstalter
vorgegebenen Zeitrahmens möglich.
(2) Der Aussteller muss aus Sicherheitsgründen bei jeder Testfahrt
auf der Rennstrecke einen geeigneten Instrukteur als Beifahrer
stellen.
(3) Bei Nichtbeachtung der besonderen Regeln für Testfahrten
oder bei Überschreitung der gebuchten Zahl paralleler Testfahrten
behält sich der Veranstalter vor, die Zufahrt zur Rennstrecke
zeitweise zu verwehren.
(4) Die Testfahrten erfolgen auf eigenes Risiko der Aussteller sowie
der jeweiligen Fahrer, wobei die alleinige Verantwortlichkeit
für die Testfahrten bei dem anbietenden bzw. durchführenden
Aussteller liegt. Das Befahren der Rennstrecke – ob als Fahrer oder
Beifahrer – ist nur Personen erlaubt, die vor Antritt der Fahrt eine
Haftungsverzichtserklärung unterschrieben haben. Die Aussteller
haften dafür, dass alle eigenen Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen oder
Subunternehmer diesen Haftungsverzicht unterschrieben haben,
wenn diese Fahrten auf der Rennstrecke unternehmen.
(5) Die Nutzung der Rennstrecke erfolgt vorbehaltlich der Zurverfügungstellung
durch die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG.
Sollte die Nutzung der Rennstrecke nicht während der gesamten
Dauer der Veranstaltung möglich sein, begründet dieses keinerlei
Ersatzansprüche der betroffenen Aussteller. Gleiches gilt für den
Fall, dass die Rennstrecke aus Gründen, die der Veranstalter nicht
zu vertreten hat, nur mit Einschränkungen oder überhaupt nicht
zur Verfügung steht.
15. Vertragsänderungen
Änderungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Wenn die
Veranstaltung aus wichtigen Gründen zeitlich oder räumlich verlegt
werden muss, gilt die Anmeldung des Ausstellers auch für den
neuen Termin bzw. Ort und zu den neuen Bedingungen.
16. Änderung / Anwendung / Auslegung dieser Bestimmungen
(1) Alle Aussteller sind in jeder Hinsicht an diese Bestimmungen
gebunden. Einseitige Änderungen dieser Bestimmungen bzw. Ergänzungen
seitens des Ausstellers sind nicht gültig.
(2) Für den Fall, dass durch Übersetzungen in eine andere Sprache
Streitigkeiten über die Interpretation dieser Regelungen und
Vorschriften entstehen, gilt grundsätzlich die deutsche Fassung.
(3) Die Aussteller haften dafür, dass alle Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen
oder Subunternehmer, die an dem FORUM beteiligt sind,
diese Bestimmungen kennen.
17. Haftung / Versicherung des Ausstellers
(1) Der Aussteller haftet für Beschädigungen an dem ihm überlassenen
Messestand, dem Mobiliar und der Standfläche.
(2) Für die Versicherung der Haftpflicht und sonstiger Risiken ist
der Aussteller selbst verantwortlich.
18. Standreinigung / Abfallbeseitigung
Die tägliche Reinigung des Messestandes vor Veranstaltungsbeginn
ist ein Service des Veranstalters und in der Teilnahmegebühr
enthalten. Standreinigung für alle Stände auch Eigenbau inklusive.
Während des Auf- und Abbaus stehen Werstoffbehälter bereit, in
denen kleinere Abfallmengen kostenlos entsorgt werden können.
Teppichböden sowie sonstiges Standbaumaterial ist nach Ende
der Veranstaltung vom Aussteller wieder mitzunhemen. Die Kosten
für die Beseitigung dieses Abfalls werden dem Aussteller in
Rechnung gestellt.
19. Haftung des Veranstalters
(1) Zu Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, ist der
Veranstalter nur verpflichtet, soweit ihm, seinen leitenden Angestellten
oder seinen Erfüllungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit
zur Last fallen.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter nur, soweit
es sich um eine den Vertragszweck gefährdende Verletzung vertragswesentlicher
Pflichten handelt. In diesem Fall ist die Haftung
auf typische bei Vertragsschluss vorhersehbare Schäden begrenzt.
Der Veranstalter haftet nicht bei Diebstahl von Exponaten
u.ä. Dingen des Ausstellers.
(3) Wenn der Aussteller Unternehmer ist, ist die Haftung des
Veranstalters für grobes Verschulden seiner Erfüllungsgehilfen
beschränkt auf Ersatz von Schäden aus der Verletzung wesentlicher
Vertragspflichten. Des Weiteren ist die Haftung auf Ersatz
des typisch vorhersehbaren Schadens begrenzt.
(4) Im Falle höherer Gewalt sind sämtliche Schadensersatz- und
Gewährleistungsansprüche gegen den Veranstalter ausgeschlossen.
(5) Sämtliche Haftungsausschlüsse betreffen nicht Ansprüche
aus Verletzung von Körper, Leben und Gesundheit.
(6) Der Veranstalter haftet nicht für Schäden an Fahrzeugen der
teilnehmenden Automobilherstellern/-importeuren. Insbesondere
dann nicht, wenn der Fahrer Mitarbeiter oder Erfüllungsgehilfe
des Veranstalters ist und das Fahrzeug mit Wissen oder im Auftrag
des betreffenden Ausstellers gefahren wurde, es sei denn, der
Schaden wird grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht. Dieser
Haftungsausschluss gilt ebenso in Fällen, in denen der Veranstalter
Fahrzeuge, die zeitlich oder räumlich unerlaubt abgestellt sind,
ohne Rücksprache mit den betreffenden Ausstellern bewegt.
(7) Dem Aussteller ist bekannt, dass nicht alle für die Ausstellung
genutzten Räumlichkeiten bauseitig klimatisiert sind. Sollte es
nicht gelingen, in allen Räumen identische Klimatisierung zu erreichen,
begründet dies kein Anspruch des Ausstellers auf Preisminderung.
(8) Der Aussteller erkennt an, dass der Veranstalter
keinen Einfluss darauf hat, dass die Besucher die für
sie arrangierten Termine auch wahrnehmen. Ein Preisnachlass für
durch Besucher abgesagte oder nicht wahrgenommene Termine
ist daher nicht möglich.
20. Schlussbestimmungen
(1) Die gegenseitigen Rechte und Pflichten aus diesem Vertragsverhältnis
und aus Anlass dieses Vertrages unterliegen dem Recht
der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Der Aussteller gibt seine Einwilligung zur Veröffentlichung
von Bildaufnahmen seines Messtands (inkl. Personen) auf der Internetseite,
in Pressemitteilungen, Druckerzeugnissen und sonstigen
Veröffentlichung des Veranstalters.
(3) Sollte sich eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen
als ganz oder teilweise unwirksam erweisen, bleibt dadurch die
Gültigkeit der Bestimmung im Übrigen unberührt. Die ungültige
Bestimmung ist durch eine dem Regelungszweck entsprechende
gültige Bestimmung zu ersetzen. Gerichtsstand ist Hannover.
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